Alles was ich war
Alles was ich kannte
Ich erkenne es nicht mehr
Um uns herum; Die horizontalen Linien zeigen, wie schnell sich alles verändert, der Krieg, nichts ist mehr so wie es noch vor ein paar Tagen, ein paar Sekunden
war.
Wir mit unseren vertikalen Strichen, versuchen irgendwie Halt zu finden. Halt in einer Welt, in welcher nichts beständig ist. Unsere Umwelt färbt uns ein, mit all ihrer Schrecklichkeit. Es ist so verzerrt, ist das unsere Wirklichkeit? Das Einzige, was ich noch erkenne, das Einzige, was mir noch Hoffnung spendet, ist es, euer Gesicht zu sehen. So unschuldig, so unbefleckt.
Von der Hölle zum Himmel
Menschen mit den unterschiedlichsten Erfahrungen kommen aus dem Krieg über das gefährliche Meer auf das sichere Land. Weiß steht für die Hoffnung, in die sie sich flüchten. Schwarz ist das Schlechte, was sie erfahren mussten. Rot ist die Angst, die sie auf ihrem Weg begleitet.
Der Mensch überwindet in seinen dunkelsten Stunden oft viele schwierige Situationen, wie zum Beispiel eine lange Reise. Um Sicherheit, Glück und Hoffnung aufrecht zu erhalten, überwindet er viele Gefahren, wie Kälte, Hunger und Durst. Am Ende zählt nur das Ziel und nicht der schwere Weg. Das Gelb soll die Hoffnung der Menschen auf ein besseres Leben widerspiegeln, während das Schwarz und das dunkle Blau die Schwierigkeiten auf diesem Weg symbolisieren.
Die Flüchtlingsgruppe, welche größtenteils in dunklen Farben gehalten ist, flüchtet vor dem Schrecken und Grauen, welches im Hintergrund, ebenfalls in dunklen Tönen, erkennbar ist. Doch das Kind, welches die Gruppe anführt, ist farbig gestaltet und tritt so aus der Masse hervor, da es am nächsten an der neuen und guten Welt ist und die Hoffnung dieser Welt schon in sich trägt. Die anderen werden ein wenig von dem Licht der guten, hoffnungsvollen Seite beschienen.
Die klaren Blautöne des Bootes stehen für das Bekannte, den Schrecken, vor dem die Menschen geflohen sind. Doch der helle, nicht eindeutig gefärbte Hintergrund verdeutlicht das Unbekannte der Zukunft und die damit verbundene Hoffnung auf ein besseres, friedliches Leben. Schließlich stellen die verschiedenen, bunten Farben der Personen die gemischten Gefühle der Individuen dar und dass sie mit diesen vielen Emotionen zu kämpfen haben.
Das Bild zeigt eine Dorfgemeinschaft, welche voller Hoffnung und Freude, aber auch Angst und Aussichtslosigkeit in ein gesellschaftlich besser aufgestelltes Land flüchtet. Es wurden ganz bewusst helle und leuchtende sowie dunkle Farben gewählt. Die Menschen, die auf der rechten Seite des Bildes zu sehen sind, verkörpern Hoffnung, Glaube und Lebensmut. Sie tragen ihre Lasten auf den Schultern und haben den Traum, dass ihnen diese Bürden genommen werden, wenn sie endlich angekommen sind. Alle laufen aus der Dunkelheit in ein helles Licht, da sie immer zusammengehalten haben. Jedoch erkennt man auch, dass das Individuum auf der linken Seite alleine für sich läuft. Diese Gestalt wurde mit dunklen Farben dargestellt, weil sie sehr viel Schlechtes erlebt hat und der Glaube daran, dass noch alles gut werden wird, nur noch sehr gering ist.
Das Bild stellt eine zerstörte Stadt und deren flüchtende und nach Hilfe schreienden Bewohner dar. Pink wurde für die Stadt gewählt, da diese Farbe eine friedvolle und harmonische Wirkung hat. Durch diesen Widerspruch zu der Zerstörung wird ein surreales Bild vermittelt. Die in dunkleren Violetttönen gehaltenen Menschen erzeugen eine bedrückende und kalte Stimmung, da sie im Kontrast zu den hellen Pinktönen sehr verloren wirken. Der Himmel in seinen dunklen Blautönen schafft ebenfalls einen sehr starken Kontrast zu der Stadt in Pink. Der dunkle Himmel lässt erahnen, wie düster es für die Menschen in der Stadt sein muss und wie sehr sie unter den gegebenen Umständen leiden.
Menschen mit den unterschiedlichsten Erfahrungen kommen aus dem Krieg über das gefährliche Meer auf das sichere Land.
Weiß steht für die Hoffnung, in die sie sich flüchten.
Schwarz ist das Schlechte, was sie erfahren mussten.
Rot ist die Angst, die sie auf dem Weg begleitet.
Die Flucht, in ein neues Leben ist nie leicht. Ein ganzes Leben hinter sich lassen, im Hintergrund der dunkle Himmel für die grausame Vergangenheit. Schauen wir aber nach vorne: hellere Farben, eine neue Hoffnung, ein neues Leben. Die Mutter in einem klaren Blau für die Ruhe mit der Gewissheit jetzt auf dem Weg in ein besseres Leben zu sein. Das Kind in Violett für die Geheimnisse, die es aus vergangen Tagen mit sich bringt.
Die beiden Flüchtenden stehen im Schutt auf unsicherem Untergrund. Vor ihnen ragt eine riesige Mauer mit Stacheldraht auf, welche sie daran hindert zu flüchten. Sie kommen von etwas Schrecklichem und wollen über die Mauer zu etwas Schönem und Friedlichem. Dies symbolisiert der blaue Himmel: Er steht für etwas Gutes, für einen sicheren Ort, worin die Flüchtenden eine Hoffnung sehen. Die Figuren sind weiß belassen, um besonders hervorgehoben zu werden, andererseits erhalten sie eine gewisse Anonymität, die es dem Betrachter ermöglicht sich mit der Situation der beiden Personen zu identifizieren. Die farbige Gestaltung der Hände stellt die Zusammenarbeit von Menschen in schwierigen Situationen dar.
Diese Menschen kommen aus einer schweren Zeit, weshalb der Himmel im Hintergrund recht dunkel ist und nach links hin immer heller wird. Der untere Teil des Bildes ist in einem helleren Grün gestaltet, da sie hoffnungsvoll in ein neues Leben laufen. Die Individuen sind farbenprächtig gesprenkelt gestaltet, da jede der Farben für eine der vielen schrecklichen Erfahrungen steht, die die Menschen in ihrem Leben gemacht haben.